Digitale Antragsstrecke für den KfW-Schnellkredit

Frankfurt, den 20. April 2019 / Veröffentlicht auf Onvista


 

 

Die Coronakrise stellt kleine und mittelständische Unternehmen vor existenz-bedrohende Liquiditätsengpässe. Neben den bisherigen Programmen soll der am 15. April 2020 gestartete KfW-Schnellkredit noch bessere Abhilfe schaffen, für den die Staatsbank 100 Prozent des Bankenrisikos übernimmt. Damit dringend benötigte Mittel noch schneller bei den Unternehmen landen, hat das Frankfurter Fintech CAPTIQ in kürzester Zeit eine digitale Antragsstrecke entwickelt, die von allen Banken und Sparkassen in ihre Online-Angebote integriert werden können.Schnelle Hilfe ist gefragt, um das Rückgrat der deutschen Wirtschaft vor einem durch die Covid-19-Pandemie ausgelösten finanziellen Kollaps zu bewahren. Deshalb hat die Bundesregierung den Schutzschirm für Unternehmen erweitert und sichert diese Schnellkredite zu 100 Prozent ab. Die Hausbanken tragen kein eigenes Risiko und können eine vereinfachte Kreditprüfung vornehmen. Damit soll sichergestellt werden, dass das Geld schnell da ankommt, wo es besonders dringend gebraucht wird. Der kurzfristigen Auszahlung stehen jedoch noch immer ein entscheidendes Hindernis im Weg: ein riesiges Antragsaufkommen, das in Kombination mit analogen Antragsprozessen und zu wenigen Kreditsachbearbeitern nur schleppend abgebaut werden kann.Antragsprozess auf fünf Minuten reduziert Im Austausch mit der KfW hat das Frankfurter Fintech CAPTIQ, das auf die automatisierte Bewertung und Bearbeitung vieler Kredite unter 1 Millionen Euro Volumen spezialisiert ist, in weniger als 48 Stunden eine passende Online-Antragsstrecke für den KfW-Schnellkredit gebaut. Die weiteren KfW-Corona-Programme werden derzeit in die Antragsstrecke integriert und sollen bis zum 22. April 2020 zur Verfügung stehen. Das universell einsetzbare Tool kann von jeder Bank individuell genutzt und über einen dedizierten Link z. B. auf der Webseite der Bank platziert werden. Dies ermöglicht dem Kunden den Kredit digital zu beantragen und alle relevanten Unterlagen einzureichen. Die Einbindung des Links auf der Webseite hält den IT-Aufwand für die Hausbank minimal-invasiv. „Unser Geschäftsmodell basiert auf einem B2B-Ansatz, weshalb unsere Lösung ohnehin auf den Einsatz im Frontend von angebundenen Partnern ausgerichtet ist“, so Co-Gründerin und Geschäftsführerin Soraya Braun. „Daher können wir nur wenige Tage nach Verkündigung des KfW-Schnellkredits eine Lösung präsentieren, welche die Antragsflut für Finanzinstitute umgehend beherrschbar macht. Als Fintech sehen wir uns in der Pflicht, effiziente Möglichkeiten zur Krisenbewältigung auszuarbeiten.“

Der Antragsprozess reduziert sich auf fünf Minuten, die Bank erhält den aufbereiteten Antrag sofort übermittelt, angepasst an die Anforderungen der KfW. Individuelle Anpassungen für einzelne Institute können innerhalb weniger Tage umgesetzt werden. Kunden und deren Daten bleiben bei der den Antrag annehmenden Bank. Durch die digitale Selbsterfassung des Kunden werden Anträge effizient und schnell bewältigt, Prozesskosten eingespart und es kommen mehr dringend benötigte Hilfsmittel beim Kunden an. „Dies bedeutet für Banken und Sparkassen eine erhebliche Entlastung speziell im Frontoffice und für Unternehmen einen enormen Zeitgewinn bis zur Auszahlung der Kredite. Bei der Umsetzung stand im Vordergrund, dass wir den Zugang zu Corona-Hilfsmitteln erhöhen, indem wir für die Banken eine individuelle Lösung anbieten und diese Ihren Kunden in der eigenen Corporate Identity zur Verfügung stellen können.“, so Co-Gründer und Geschäftsführer Lorenz Beimler. „Da KfW-Corona-Hilfen nur über die Hausbank beantragt werden können, möchten wir mit dieser Lösung schnelle Abhilfe leisten.“ Als Venture des Company Builders Fincite kann CAPTIQ auf den zu erwartenden Antragsansturm auf ausreichend Entwickler- und Serverkapazitäten zurückgreifen.

KfW-Schnellkredit 2020 Für Anschaffungen (Investitionen) und laufende Kosten (Betriebsmittel) können Unternehmen seit 15. April 2020 den neuen KfW-Schnellkredit 2020 beantragen. Der Kredit wird zu 100 Prozent abgesichert durch eine Garantie des Bundes, was die Chancen für eine Kreditzusage deutlich erhöhen soll. Der maximale Kreditbetrag beträgt bis zu 25 Prozent des Jahresumsatzes 2019. Unternehmen mit bis zu 50 Beschäftigten erhalten maximal 500.000 Euro, Unternehmen mit mehr als 50 Beschäftigten erhalten bis zu 800.000 Euro.

 

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Alternative-Credit-Spezialist ZAIS Group steigt bei CAPTIQ ein

Frankfurt, den 01. November 2019 / Veröffentlicht auf DGAP.DE


 

 

CAPTIQ hat einen weiteren Finanzierungs-Spezialisten mit seinem Geschäftsmodell überzeugt: Die US-amerikanische ZAIS Group engagiert sich als größter externer Investor im Rahmen einer Kapitalerhöhung beim Frankfurter Fintech-Start-up. An der zweiten Seed-Finanzierungsrunde, die knapp eine halbe Million Euro einbrachte, haben sich darüber hinaus drei weitere Investoren der ersten Runde beteiligt. Die erste digitale Finanzierungsplattform für Kammerberufe (Ärzte, Apotheker, Juristen, etc.) hat somit in diesem Jahr insgesamt rund eine Million Euro an Eigenkapital aufgenommen.

CAPTIQ entwickelt die erste alternative Online-Finanzierungslösung, die auf die Bedürfnisse von Kammerberufen zugeschnitten ist, die mehrheitlich Freiberufler sind. Das Geschäftsmodell basiert auf einem B2B-Ansatz, der Finanzberater und Banken in das Vertriebsmodell einbindet. „Den Einstieg der ZAIS Group sehen wir als weitere Bestätigung für den von uns eingeschlagenen Weg“, kommentierte Soraya Braun, Co-Gründerin und Geschäftsführerin von CAPTIQ. Die ZAIS Group ist seit mehr als 20 Jahren im Bereich Structured Credit tätig. Mit über 6 Mrd. US-Dollar verwaltetem Vermögen ist sie ein Schwergewicht der Branche. „Mit ihrem langjährigen Refinanzierungs-Know-how bringt die ZAIS Group als Gesellschafter strategischen Mehrwert in die CAPTIQ ein und bietet uns darüber hinaus potenziell Zugang zu internationalen Märkten“, ergänzte Mit-Gründer und Geschäftsführer Lorenz Beimler.

CAPTIQ hat die zweite Finanzierungsrunde durchgeführt, um die laufenden Entwicklungsarbeiten weiter zu beschleunigen. Die Mittel sollen vorwiegend in die Progammierung fließen, um für den Anfang 2020 geplanten Markteintritt der Plattform auf Anhieb eine höhere Auftragskapazität abarbeiten zu können. Bereits heute erfährt das Angebot sehr guten Zuspruch von Finanzberatern und Finanzierungsplattformen, die das Finanzierungsprodukt von CAPTIQ in ihr Vertriebsportfolio aufnehmen möchten.

Christian Zugel, Gründer und CIO der ZAIS Group, äußerte sich wie folgt: „Der Ansatz von CAPTIQ passt perfekt zur obersten Maxime unserer Gruppe: Spezialisieren und Fokussieren. Das Gründerteam hat die Bedürfnisse institutioneller Anleger perfekt verinnerlicht. Mit der automatisierten Bewertung vieler gering-volumiger Kredite und deren gebündelter Verbriefung verschaffen sie risikoaversen und langfristig-orientierten Anlegern Zugang zu einer Anlageklasse, die heute selbst für durchschnittliche Hausbanken aufgrund hoher regulatorischer Anforderungen kein wirtschaftlich attraktives Geschäft darstellt. Dieser Ansatz hat uns auf Anhieb überzeugt.“

Über CAPTIQ
CAPTIQ betreibt eine Plattform, welche die Vergabe von Darlehen an Kammerberufler vereinfacht, bspw. für die Einrichtung einer Arztpraxis, eines Ingenieurbüros oder einer Rechtsanwaltskanzlei. Das Unternehmen bietet Finanzierungen zu marktgängigen Konditionen in der Bandbreite von 5.000 bis 750.000 Euro. Neben bilanzierenden Rechtsformen (z. B. GmbHs) werden auch die für Kammerberufe typischen nicht-bilanzierenden Rechtsformen (z. B. Freiberufler) bedarfsgerecht bedient. Die Kredite werden in verbriefter Form über institutionelle Anleger wie Versorgungswerke, Pensionskassen oder Depot A-Manager refinanziert. Das CAPTIQ-Geschäftsmodell basiert auf einem B2B-Ansatz, der Finanzberater und Banken in den Vertrieb einbindet. CAPTIQ als Akronym aus Capital und IQ steht somit für eine neue, intelligente Form der Finanzierung.

 

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Strategische Kooperation mit Hoesch & Partner

Frankfurt, den 24. Juli 2019 / Veröffentlicht auf Wallstreet


 

 

Das Frankfurter Fintech-Start-up CAPTIQ kooperiert ab sofort mit Hoesch & Partner, einem der größten inhabergeführten Versicherungsmakler in Deutschland. Die Kooperation verfolgt das Ziel, den Kunden der Hoesch & Partner GmbH einen digitalen Zugang zu alternativen Finanzierungslösungen anzubieten, die speziell auf die Bedürfnisse von Kammerberuflern (z. B. Ärzte, Rechtsanwälte, Steuerberater oder Architekten) zugeschnitten sind. Die Implementierung der CAPTIQ Web-Applikation auf der Onlineplattform www.hoesch-partner.de soll noch in diesem Jahr umgesetzt werden

CAPTIQ bietet die erste, speziell auf die Anforderungen von Kammerberuflern ausgerichtete Online-Finanzierungslösung an. So erhalten auch nicht-bilanzierende Selbständige wie Freiberufler nunmehr Zugang zu digitalen Angeboten für alternative Unternehmensfinanzierungen. Denn insbesondere Kammerberufler sind zunehmend mit einem kreditrationierten Markt bei der klassischen Bankfinanzierung konfrontiert. Das betrifft vorwiegend Gründer und kleine Darlehensbeträge von unter 100.000 EUR, die aufgrund der hohen regulatorischen Anforderungen und der niedrigen Zinserträge für herkömmliche Banken wirtschaftlich unattraktiv sind.

CAPTIQ hat eine Lösung für Maklerpools und unabhängige Finanzierungs- und Vermögensberater entwickelt, die eine digitale und automatisierte Darlehensvergabe an Kammerberufler ermöglicht. Finanzierungsanfragen können unkompliziert und schnell über die CAPTIQ Web-Applikation gestellt werden. Algorithmen, die für die trennscharfe Bestimmung einer Ausfallquote speziell von Gründern und nicht-bilanzierenden Rechtsformen entwickelt wurden, bestimmen die Bonität. Anschließend werden die Darlehen in kürzester Zeit (1 bis 5 Werktage, je nach Darlehensart) ausbezahlt, welche wiederum über die von CAPTIQ bereitgestellte Investorenstruktur von institutionellen Anlegern refinanziert werden.

Die beiden CAPTIQ-Geschäftsführer und Gründer Soraya Braun und Lorenz Beimler sehen die strategische Partnerschaft mit einem so marktrelevanten Anbieter wie Hoesch & Partner als einen starken Beleg für den Bedarf an einem spezifischen Finanzierungs-Produkt für diese hochattraktive Nische. „Hier stehen auf der einen Seite Endkunden, die wenig Verständnis für verlängerte Prozessketten bei Banken haben“, so Soraya Braun. „Auf der anderen Seite stehen Banken, die immer mehr zu Konkurrenten für Berater heranwachsen und vermehrt Beratungsdienstleistungen wie Altersvorsorge und Versicherungen anbieten bzw. die Darlehensvergabe an ertragreicheres Provisionsgeschäft koppeln“, so Lorenz Beimler. CAPTIQ ist eine Lösung, die einen effizienten Finanzierungsprozess ermöglicht, ohne die Bindung des Kunden zum Berater aufs Spiel zu setzen.

„CAPTIQ trifft den Nerv der Zeit und schafft eine Win-Win-Situation: Das ausgefeilte digitale Scoring filtert – in der ohnehin mit überschaubarem Risiko ausgestatteten Gruppe der Kammerberufe – diejenigen heraus, die erfolgsversprechend sind und finanziert diese in kürzester Zeit. Eine derartig standardisierte Lösung hat bislang gefehlt, das wissen wir aus vielen Gesprächen mit heute erfolgreichen Unternehmern. Diesen Mehrwert geben wir unseren Kunden gern an die Hand und veredeln das positive Kundenerlebnis mit unserem Premium-Versicherungsservice weiter“, begründet Michael Reeg, Geschäftsführer von Hoesch & Partner, die strategische Zusammenarbeit.

 

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CAPTIQ erhält Investment-Grade-Rating

Frankfurt, den 27. März 2020 / Veröffentlicht auf DGAP.DE


 
 
 

Als erste Plattform für alternative Online-Finanzierungen in Deutschland hat das Frankfurter FinTech CAPTIQ ein Investment-Grade-Rating von Creditreform erhalten. Die digitale Finanzierungsplattform bietet Kredite für Kammerberufe (Ärzte, Apotheker, Juristen, etc.) und will diese über die Emission einer Anleihe refinanzieren. Das Rating macht die Emission auf Anhieb für sicherheitsorientierte institutionelle Anleger investierbar. Die erste Emission soll im Sommer 2020 platziert werden. Die Strukturierung und Administration übernimmt das Münchner Bankhaus von der Heydt, das sich unter anderem auf die Verbriefung von Vermögenswerten spezialisiert hat.

CAPTIQ entwickelt die erste alternative Online-Finanzierungslösung, die auf die Bedürfnisse von Kammerberufen zugeschnitten ist, die mehrheitlich Freiberufler sind. Das Geschäftsmodell basiert auf einem B2B-Ansatz, der Finanzberater und Banken in das Vertriebsmodell einbindet. Mit der automatisierten Bewertung vieler gering-volumiger Kredite bis 250.000 Euro und deren gebündelter Verbriefung verschafft CAPTIQ institutionellen Anlegern Zugang zu einer Anlageklasse, die durch hohe Sicherheit gekennzeichnet ist. Dies bescheinigt nun auch die vorläufige Risikoeinstufung von BBB- (Eingeschränkt) durch die ESMA-akkreditierte Ratingagentur Creditreform. Damit erfüllt die CAPTIQ-Anleihe den Statuten risikoaverser und langfristig-orientierter Anleger wie Depot-A-Manager oder Pensionskassen.

„Wir freuen uns, dass unser Geschäftsmodell diesen weiteren Proof-of-concept erzielt hat“, kommentierte Soraya Braun, Co-Gründerin und Geschäftsführerin von CAPTIQ. „Das Rating ist ein Beleg für die außerordentlich attraktive Risikoqualität unserer Kreditkunden.“ Co-Gründer und Geschäftsführer Lorenz Beimler ergänzte: „CAPTIQ verfügt im Bereich alternativer Finanzierungen, die sich gewöhnlich auf den High-Yield-Sektor fokussieren, über ein Alleinstellungsmerkmal. Wir sind daher zuversichtlich, dass wir für unsere erste Anleihe eine gute Nachfrage erhalten werden.“

„Wir freuen uns, einen wichtigen Beitrag bei der Einführung eines weiteren innovativen Kapitalmarktangebots leisten zu dürfen. Damit zeigen wir einmal mehr, dass Tradition und Innovation Hand in Hand gehen.“ sagt Philipp Doppelhammer, Geschäftsführer des Bankhaus von der Heydt.

Die Darlehen, die über die CAPTIQ-Plattform vermittelt werden, sprechen insbesondere kleinvolumige Finanzierungsanfragen unter 250.000 Euro an, die bei den aktuellen Marktkonditionen für Geschäftsbanken kaum wirtschaftlich zu bedienen sind, durch Förderbanken kaum erreicht werden und damit unterversorgt bleiben. Die angebotenen Zinssätze liegen rd. 150 Basispunkte über denen des Marktes, sind mit Blick auf die Gesamtbedingungen jedoch selbst gegenüber Förderbanken-Konditionen auf Wettbewerbsniveau und mit einer Kreditentscheidung innerhalb von ein bis zwei Werktagen deutlich schneller verfügbar.

Über CAPTIQ
CAPTIQ betreibt eine Plattform, welche die Vergabe von Darlehen an Kammerberufler vereinfacht, bspw. für die Einrichtung einer Arztpraxis, eines Ingenieurbüros oder einer Rechtsanwaltskanzlei. Das Unternehmen bietet Finanzierungen zu marktgängigen Konditionen in der Bandbreite von 10.000 bis 250.000 Euro. Neben bilanzierenden Rechtsformen (z. B. GmbHs) werden auch die für Kammerberufe typischen nicht-bilanzierenden Rechtsformen (z. B. Freiberufler) bedarfsgerecht bedient. Die Kredite werden in verbriefter Form über institutionelle Anleger wie Versorgungswerke, Pensionskassen oder Depot A-Manager refinanziert. Das CAPTIQ-Geschäftsmodell basiert auf einem B2B-Ansatz, der Finanzberater und Banken in den Vertrieb einbindet. CAPTIQ als Akronym aus Capital und IQ steht somit für eine neue, intelligente Form der Finanzierung.

Über das Bankhaus von der Heydt
Das Bankhaus von der Heydt in München ist eine der ältesten Privatbanken in Europa, das sich als unabhängige Privatbank seit mehr als 250 Jahren als Partner für unternehmerische Beteiligungen und innovative Anlagestrukturen versteht. Die Bank begleitet ihre institutionellen Kunden bei der Strukturierung und Auflage von traditionellen Finanzprodukten für liquide und illiquide Vermögensgegenstände und kann dabei als voll lizenziertes Kreditinstitut mit eigener Verbriefungsplattform ein vollumfängliches Lösungsportfolio aus einer Hand bieten. Darüber hinaus hat sich das Bankhaus auf die Auflage und Verwaltung digitaler Assets auf Basis der Blockchain Technologie spezialisiert und nimmt damit in Deutschland eine Vorreiterrolle ein.

 

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CAPTIQ schließt Finanzierungsrunde erfolgreich ab

Frankfurt, den 15. Mai 2019 / Veröffentlicht auf FinanzNachrichten.de


 

 

Das Frankfurter Fintech-Start-up CAPTIQ hat seine erste Finanzierungsrunde erfolgreich abgeschlossen. Insgesamt 15
Business Angels und professionelle Beteiligungsgesellschaften – mehrheitlich aus dem Finanzsektor – haben dem Unternehmen ein Startkapital von über einer halben Million Euro zur Verfügung gestellt. Somit hat sich CAPTIQ die
finanziellen Mittel gesichert, um Mitte des Jahres die erste digitale Finanzierungsplattform für Kammerberufe (Ärzte, Apotheker, Juristen, etc.) zu starten.

CAPTIQ wird die erste alternative Online-Finanzierungslösung sein, die auf die Bedürfnisse von Kammerberufen zugeschnitten ist, die mehrheitlich Freiberufler sind. „Wir freuen uns sehr, dass wir mit unserem Ansatz
gestandene Profis aus dem Finanzsektor überzeugen und als Investoren gewinnen konnten“, so Lorenz Beimler, Co-Gründer und Geschäftsführer von CAPTIQ. „Wir sind davon überzeugt, dass wir mit unserem Ansatz sowohl bei kapitalsuchenden Kammerberuflern als auch bei institutionellen Kapitalgebern einen bislang nicht ausreichend gedeckten Bedarf adressieren.“

CAPTIQ betreibt eine B2B-Plattform, welche die Vergabe von Darlehen an Kammerberufler vereinfacht, bspw. für die Einrichtung einer Arztpraxis, eines Ingenieurbüros oder einer Rechtsanwaltskanzlei. Insbesondere bei Beträgen unter 100.000 Euro kann es gerade für Existenzgründer eine Herausforderung sein, hierfür einen klassischen Bankkredit zu erhalten, da solche Volumina für herkömmliche Finanzierer wirtschaftlich wenig attraktiv sind. Alternative Online Finanzierungen sind für diese Berufsgruppen häufig nicht zugänglich, da die weit überwiegende Mehrheit dieser Kammerberufe nicht als Kapitalgesellschaften formiert sind; P2P-Finanzierungsplattformen sind wiederum nicht auf die Anforderungen an Darlehenshöhe und Laufzeit ausgerichtet. CAPTIQ bietet ratingabhängige Finanzierungen zu marktgängigen
Konditionen in der Bandbreite von 5.000 bis 750.000 Euro. Der Abschluss des Kreditvertrages kann innerhalb von zwei Werktagen erfolgen. Die Kredite werden in verbriefter Form über institutionelle Anleger wie Versorgungswerke, Pensionskassen oder Depot A-Manager refinanziert. „Wir generieren eine neue Asset-Klasse im Markt, mit einem hochattraktiven Risikoprofil, die eine sehr geringe Ausfallquote aufweist. So schaffen wir eine neue attraktive Alternative zu festverzinslichen Anlagen im Investment-Grade-Bereich“, so Co-Gründerin und Geschäftsführerin Soraya Braun. „Das wurde so auch von unseren Seed-Investoren erkannt.“ Das Geschäftsmodell basiert auf einem B2B-Ansatz, der Finanzberater und Bankenin das Vertriebsmodell einbindet.

 

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